Employer Branding von A bis Z
Von A wie Arbeitgebermarke bis Z wie Zielgruppe - in unserem Glossar finden Sie die wichtigsten Begriffe rund um das Thema Arbeitgebermarke kurz und knapp erklärt.
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Employer of Choice
(engl. für Arbeitgeber der Wahl, bevorzugter Arbeitgeber) Aufgrund des Mangels an geeigneten Fachkräften haben Bewerber vermehrt die Wahl zwischen verschiedenen attraktiven Arbeitgebern. Ziel der Unternehmen beim Rekruting ist es daher, von den Jobuschenden als der bevorzugte Arbeitgeber angesehen zu werden. Auf dieses Ziel wirken alle Employer-Branding-Maßnahmen hin.
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EVP
Abk. für Employment Value Proposition: Aus dem Produktmarketing ist der Begriff Unique Selling Proposition (Alleinstellungsmerkmal) bekannt. Es beschreibt, weshalb ein Produkt einzigartig ist. Dieses Konzept kann man auch auf das Employer Branding anwenden: Die EVP ist ein Arbeitsinstrument, das die Kernbotschaften des Arbeitgebers zusammenfasst, damit er für potentielle Bewerber einzigartig oder zumindest unverwechselbar wird. In der EVP werden z.B. Fragen beantwortet wie: „Was macht uns einzigartig oder wozu verpflichten wir uns?" Die EVP ist nicht nur ein Hilfsmittel zur Personalrekrutierung, sondern auch eine interne Aufforderung, diese Leistungsversprechen einzuhalten. So betrachtet ist die EVP für die bestehenden Mitarbeitenden genauso wichtig, wenn nicht sogar bedeutender als für Bewerber.
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Fach- und Führungskräftemangel
Der Mangel an Fach- und Führungskräften ist hauptsächlich durch den fortschreitenden demographischen Wandel bedingt. So konnten 2007 rund 53.000 offene Stellen in mittelständischen Unternehmen nicht besetzt werden und bereits jedes zweite Unternehmen hat heute Schwierigkeiten bei der Rekrutierung geeigneter Fachkräfte. Das sich dramatisch entwickelnde Defizit an geeignetem Personal macht es für Unternehmen zunehmend wichtig, ein unverwechselbares Bild ihrer Arbeitgebermarke zu zeichnen, um sich von Wettbewerbern abzuheben und die nötigen Fachkräfte für sich zu gewinnen.
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Faszination
Das bloße Nennen von Fakten reicht oft nicht mehr aus, um Jobsuchende vom Unternehmen zu überzeugen. Vielmehr muss die Faszination und Begeisterung für den neuen Job und den neuen Arbeitgeber glaubwürdig vermittelt werden.
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Gesundheitsmanagement
Immer mehr Unternehmen bieten ihren Mitarbeitern gesundheitsfördernde Programme an, um die Mitarbeiterzufriedenheit und die Leistungsfähigkeit zu steigern. Die Angebote sind vielfältig: Vom betriebseigenen Sportstudio bis hin zu Sonderangeboten von Fitnessstudios oder vergünstigten Kursen wie Rückenschule oder Yoga.
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Glaubwürdigkeit
Die Glaubwürdigkeit der Aussagen eines Unternehmens (bspw. im Karrierebereich der Unternehmenswebsite) ist von großer Bedeutung für die erfolgreiche Rekrutierung neuer und die Bindung aktueller Mitarbeiter. Aussagen zu Unternehmenskultur, Betriebsklima oder Leistungen des Unternehmens sollten nicht zu viel versprechen, sondern die Wahrheit wiedergeben. Über das Internet können Bewerber heutzutage schnell prüfen, ob die Versprechungen erfüllt werden (z.B. in Foren oder Blogs, in denen Mitarbeiter des Unternehmens über die Arbeitsbedingungen berichten).
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High Potentials
Englische Bezeichnung für Überflieger mit hohem Potenzial. Diese begehrten Nachwuchs-Fach- und Führungskräfte sind umfassend entwickelte Persönlichkeiten, die nicht nur mit einem exzellenten Studienabschluss, Auslands- und praktischer Erfahrung auftrumpfen, sondern auch sehr gute charakterliche Fähigkeiten für Führungspositionen aufweisen.
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HR
Abk. für Human Resources. Bezeichnung für Angestellte der Personalabteilung oder für die Abteilung als solche. Diese Bezeichnung leitet sich aus der betriebswirtschaftlichen Terminologie für "Menschen als Arbeitskräfte" ab.
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Image (Arbeitgeberimage)
Vorstellungsbild, das Personen von einem Gegenstand oder einer Organisation (Arbeitgeber) haben. Das Arbeitgeberimage entsteht in der Öffentlichkeit aus der Wahrnehmung des Unternehmens als Arbeitgeber und kann vom Unternehmen über die Positionierung der Arbeitgebermarke aktiv gestaltet und verändert werden.
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Integrierte Kommunikation
Bezeichnet die ganzheitliche Abstimmung von Kommunikationsaktivitäten - über alle Kanäle hinweg, z.B. hinsichtlich eines einheitlichen Slogans, der dazu passenden Arbeitgeberbotschaften und einer adäquaten Bildwelt. Alle Kommunikationsmaßnahmen sollten dabei abteilungsübergreifend aufeinander abgestimmt, aus einem Guss sein.
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