Employer Branding von A bis Z
Von A wie Arbeitgebermarke bis Z wie Zielgruppe - in unserem Glossar finden Sie die wichtigsten Begriffe rund um das Thema Arbeitgebermarke kurz und knapp erklärt.
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Testimonials
Der Begriff Testimonial (lat. für Zeugnis, Beweis) bezeichnet die Fürsprache eines Mitarbeiters für ein Unternehmen als Arbeitgeber. Mitarbeiter können z.B. auf der Unternehmenswebsite mit Statements oder Interviews präsentiert werden. Wirken die Aussagen der Testimonials glaubwürdig, leisten sie einen erheblichen Beitrag dazu, den Interessenten einen positiven Eindruck vom Arbeitgeber zu vermitteln und erhöhen damit die Chance, dass sich Wunschkandidaten für ein Unternehmen entscheiden.
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Unternehmensmarke
Der Begriff Unternehmensmarke (Corporate Brand) bezeichnet das in den Köpfen von Personen existierende, unverwechselbare Vorstellungsbild von einem Unternehmen. Die Corporate Brand verleiht dem Unternehmen ein einzigartiges Image, macht es von anderen Unternehmen unterscheidbar und erhöht die Wiedererkennung des Unternehmens massiv. Im Gegensatz zur Arbeitgebermarke (Employer Brand) beinhaltet die Unternehmensmarke (Corporate Brand) nicht nur personalrelevante Aspekte, sondern alle Bereiche (Kunden, Produkte etc.), die das Unternehmen ausmachen. Die Unternehmensmarke ist die Basis für die Arbeitgebermarke.
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Unternehmenswerte
Werte, die für das Unternehmen stehen und auch der Arbeitgeberkommunikation zu Grunde gelegt werden. Die Unternehmenswerte sollten sich auf wenige wesentliche Aussagen beschränken.
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USP/ESP
(Unique Selling Proposition/ engl. für Alleinstellungsmerkmal) Das Alleinstellungsmerkmal bezeichnet die Eigenschaft, mit der sich ein Arbeitgeber vom Wettbewerb abgrenzt. Zwar ist es heute schwierig, Merkmale zu definieren, die in der Arbeitgeberlandschaft tatsächlich "einzigartig" sind, jedoch ist das Hervorheben der Arbeitgeberindividualität inklusive aller Stärken und herausragenden Eigenschaften die Basis für erfolgreiche Mitarbeitergewinnung und -bindung.
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Vertrauen
Vertrauen in die Aussagen eines Unternehmens zu seinen Leistungen als Arbeitgeber ist ein wichtiger Aspekt während des Entscheidungsprozesses des Bewerbers. Im Wettstreit um qualifizierte Mitarbeiter gilt es, Vertrauen aufzubauen, z.B. über glaubwürdige Botschaften oder die emotionale Ansprache der Bewerber (über den Einsatz von Bildern, über die Inhalte oder über den Sprachstil). Wichtig ist natürlich auch, dass Sie in allen Aussagen realistisch bleiben. Denn damit auch die Mitarbeiterbindung erfolgreich ist, sollten Sie halten, was Sie versprechen.
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War for Talents
Der Begriff wurde 1998 von Ed Michaels, dem amerikanischen Direktor der Unternehmensberatung "McKinsey", geprägt. Der "Wettstreit um Talente" bezieht sich auf den zunehmenden Mangel an geeigneten Fachkräften und zeigt, dass die begehrten High Potentials ein entscheidender Faktor für den Unternehmenserfolg sind. Nachdem sich der stärkste Engpass an qualifiziertem Führungskräftenachwuchs zu Beginn des neuen Jahrtausends wieder beruhigte, wird seit 2004 wieder ein Anstieg der Stellenanzeigen beobachtet und der Wettstreit um die besten Köpfe ist neu entflammt. Für Unternehmen wird es also zukünftig immer wichtiger werden, sich als attraktiver Arbeitgeber zu präsentieren.
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Work-Life-Balance
Angebote des Arbeitgebers, die eine individuelle Balance zwischen Arbeitszeit und Privatleben ermöglichen. Dazu zählt z.B. Freizeitausgleich bei Überstunden, flexible Arbeitszeitmodelle oder die Möglichkeit zum Home-Office.
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Xing
Online-Plattform des globalen Networkings für Geschäftsleute. Bereits mehr als 4,2 Millionen Menschen nutzen Xing weltweit. Angemeldete Benutzer können ein Profil mit persönlichen Daten, Kontaktdaten, beruflichem Werdegang sowie Interessen erstellen und ihr geschäftliches und auch privates Netzwerk pflegen und erweitern. Viele Personalverantwortliche und Headhunter nutzen diese Plattform bereits, um High Potentials zu rekrutieren.
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Young Professionals
Der Begriff "Young Professionals" bezeichnet junge Berufseinsteiger mit Hochschulabschluss, die seit ca. 1-2 Jahren im Berufsleben stehen. Diese jungen Nachwuchstalente sind sehr gefragt, da sie häufig ungebunden, flexibel und überaus engagiert sind. Die Young Professionals sind sehr Internet-affin, d.h. sie informieren sich über offene Stellen oder mögliche Arbeitgeber primär im Internet (in Online-Jobbörsen, auf den Websites der Unternehmen oder in Foren). Für die Personalverantwortlichen von Unternehmen bedeutet dies, dass sie heute auf eine gezielte Online-Ansprache der jungen Nachwuchstalente nicht mehr verzichten können.
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Zertifikate
Zertifikate dienen als Bestätigung für die Leistungen, die man als Arbeitgeber erbringt (z.B. Programme zur Personalentwicklung, Mitarbeiterförderung). Sie gewinnen mit Zunahme des Fachkräftemangels stetig an Bedeutung und lassen sich sehr gut für die Kommunikation nutzen. Zertifikate stärken nicht nur die Mitarbeiterbindung. Auch in der Mitarbeiterrekrutierung profitieren Arbeitgeber davon: Zertifikate belegen die Qualität der eigenen Leistungen und steigern das Renommee als Arbeitgeber.
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