Die derzeitige Wirtschaftskrise birgt nicht nur die unmittelbare Gefahr von Umsatzverlusten und Liquiditätsengpässen. Mittelständler befürchten auch spürbare und langfristige Schäden, wenn innerhalb der Belegschaft Ängste vorherrschen. Das ergab eine Umfrage der compamedia GmbH unter den Geschäftsführern und Personalverantwortlichen von ca. 3.500 mittelständischen Unternehmen. Demnach sind Know-how-Verlust durch die Abwanderung der wertvollsten Mitarbeiter, hohe Kosten durch ineffizientes Arbeiten sowie Qualitätseinbußen bei Produkten und Services die Spitzenreiter unter den befürchteten Folgeschäden.
Als geeignete Gegenstrategien sieht der Mittelstand vorwiegend eine verstärkte Kommunikation und eine absolute Transparenz. Die meisten Befragten befürworten darüber hinaus einen Ehrenkodex, in welchem sie sich zu fairem Verhalten gegenüber ihren Mitarbeitern auch in Krisenzeiten verpflichten. Der Ausrichter des Arbeitgeberwettbewerbes „Top Job" reagiert auf die Umfrage und integriert die Unterzeichnung eines Ehrenkodexes in das Auswahlverfahren um einen Platz unter den 100 besten Arbeitgebern im Mittelstand.
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Know-How-Verlust durch Abwanderung wertvoller Mitarbeiter ist größte Gefahr Am meisten fürchten die Befragten als Folge einer Verunsicherung das Abwandern wertvoller Mitarbeiter und den damit einhergehenden Know-how-Verlust. mehr... |
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Kommunikation und Transparenz sollen Abhilfe schaffen Die geeigneten Gegenmaßnahmen scheinen eindeutig: In unsicheren Zeiten schlägt die Stunde der Kommunikation, Transparenz und Information. |
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Mehr als eine Frage der Ehre: Der „Top Job"-Ehrenkodex Einen Ehrenkodex, der zu einem fairen Umgang mit den Mitarbeitern auch in Krisenzeiten verpflichtet, halten die meisten für eine geeignete vertrauensbildende Maßnahme. |